Navigation überspringen
Fotovorschau und Logo ausblenden
Quick-Navigator:

Verwaltungsgemeinschaft Zellingen


Sie sind hier: Startseite » Marktportrait » Chronik » Chronik von Zellingen 

Chronik von Zellingen


Ursprünglich zusammengestellt von Dr. Dickert, aktualisiert von Bernd Nebel.

Antike

400 vor Chr.
Entdeckung von alten Siedlungen am "Steinbühl" und "Kirchberg" (um 400 v. Chr.).
Bei den Hügelgräbern im Wald zwischen Duttenbrunner- und Billingshäuser Straße handelt es sich um Hügelgräberfunde aus der Eisenzeit und zwar:
a) der jüngeren Hallstadt-Zeit (700-550 v. Chr.) - Zeit der Illyrer mit keltischen Einfluss
b) der Früh-Latene-Zeit (550-400 vor Chr.) Gefäßformen - Keltenzeit.


Mittelalter

838
Frauenkloster mit Kirche in Zellingen - Äbtissin Mathilde. Erste urkundliche Erwähnung bei einer Reliquienüberführung von Rom über Solnhofen, Holzkirchen, Zellingen nach Fulda - Heilung der Liobsuwind. Von diesem Frauenkloster ("cella") leitet sich wahrscheinlich der Ortsname Zellingen ab.

1015
Das Dorf Zellingen wird in einer Urkunde das Kaisers Heinrich II., des Heiligen genannt.

1097
bestimmt Bischof Emehard zum Unterhalt des Armenspitals bei St. Stephan in Würzburg die wohlhabende Pfarrei Zellingen. Bald darauf kamen die Pfarrbezüge an das Frauenkloster "St. Afra" und an das Stift Neumünster (beide Würzburg), wo sie bis zur Säkularisation verblieben. Beide waren Zehntherren in Zellingen. Die Pfarrei vergab das Kloster "St. Afra". Zur Pfarrei Zellingen gehörten die Orte Thüngersheim, Himmelstadt, Duttenbrunn und vermutlich auch das jetzt protestantische Pfarrdorf Billingshausen. Sie wurden im Laufe der Zeit alle von der Mutterpfarrei Zellingen getrennt.

13. Jahrhundert
Zwei Zellinger Edelleute, Heinrich Weybeler und Herrmann nehmen an einem Kreuzzug ins Heilige Land teil, von dem letzterer nicht wieder zurückkehrte.

1251
Die kurz vorher erbaute neue Kirche wird konsekriert "zu Ehren der Allerheiligsten Jungfrau Maria".

1252
Gründung der Bruderschaft Maria zu Ehren durch die Zellinger Jünglinge und Knaben. Die Bruderschaft wurde wegen eines vor dem Marienaltar in der Zellinger Pfarrkirche "für ewige Zeiten" aufgehängten Kerzenleuchters, den 2 Jünglinge ehrenamtlich betreuten, später auch das "Leuchtenamt" genannt.

1312
Zellingen erhält von König Heinrich VII. Schweinfurter Stadtrecht und die Erlaubnis, sich mit Mauern und Gräben zu umgürten. Letzteres unterblieb aber.

1353
Wird die bisherige Filialkirche Thüngersheim von der Mutterkirche Zellingen getrennt und selbständig. Bisher geschahen viele kirchliche Funktionen für die Thüngersheimer in Zellingen. Sogar ihre Toten mussten sie hier begraben.

1367
Abt Heinrich von Fulda verkauft das Dorf Zellingen an den Fürstbischof Albrecht von Hohenlohe um 7000 Pfund Heller.

1415
Verschrieb Bischof Johann II. von Brunn das Dorf Zellingen an Adam von Tottenheim für 3000 Gulden auf Wiederkauf.

1437
Hat Bischof Johann dem damaligen Frühmesser von Zellingen erlaubt auf dem Kirchhof daselbst ein Haus zu bauen an der Stelle der Hofstadt, die ehemals Ulrich Weybeler innehatte. Späterer Besitzer war Herr Englert neben dem Pfarrhof.

1439
Überfiel der Zellinger Schloßvogt die Familie von Tottenheim. Peter von Stettenberg, der Jüngere, fiel in die Stadt Kitzingen ein, raubte dort 500 Stück Vieh und trieb diese Beute nach Zellingen. Deshalb rückten Johann und Albrecht von Brandenburg mit einer Schar Reisiger am 3. August vor Zellingen und nahmen es ein.

1470
Bischof Rudolf von Scherenberg kauft das Dorf Zellingen von der Familie von Tottenheim wieder zurück.

1481
Überfiel König Fuchstat, gesessen auf dem Schloss Zellingen, Schiffe von Bamberger Kaufleuten, die ihre Ware auf dem Main zur Frankfurter Messe führen wollten, bei Laudenbach und führte die Beute in sein Schloss Zellingen. Daraufhin ließ Bischof Rudolf von Scherenberg das Schloss besetzen und gab den Bambergern das geraubte Gut, soviel davon noch vorhanden war, wieder zurück. Daher befindet sich wohl heute noch das Scherenberg'sche Wappen am Zellinger Torturm.


Neuzeit

von 1513
stammt ein Denkstein am Ölberg bei der Friedhofskapelle mit dem Hochrelief eines betenden Mannes und den Ahnenwappen derer von Rieneck und Haberkorn. Die Haberkorn hatten in Zellingen ihren Stammsitz. Schon 1235 nahm Franz von Haberkorn an einem Turnier in Würzburg teil. - Das Haberkorn'sche und das fränkische Wappen mit der Jahreszahl 1569 sind auch am Gasthaus zum Ross vorhanden. Dieses Hofgut war ursprünglich im Besitz der Familie Haberkorn. Übeltäter sogar Verbrecher, die in dieses Haus flüchteten, waren 3 Tage von der Verfolgung befreit und konnten in dieser Zeit nicht verhaftet werden. Später diente dieses Gebäude unter dem Namen das "Hohe Haus" als Rathaus, Gerichtshaus und Wirtshaus. In ihm hielten die Zellinger Schöffen das Dorfgericht ab über Leute, die sich nur leichtere Verfehlungen hatten zuschulden kommen lassen. Der Bau war in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten bis zum Jahr 1926, wo er durch Feuer zerstört wurde.

1525
Im Bauernkrieg verteidigten die Edelleute Florian Haberkorn und Marzell von Weyler von Zellingen tapfer und mutig den Marienberg in Würzburg gegen die heftigen Angriffe der zahlenmäßig weit überlegenen Bauern.
In Zellingen sammelte sich während des Aufstandes ein Bauernhaufen, um die Pläne der Aufrührer mit den Waffen in der Hand zu unterstützen.
Am 20. Juni wurde mit 8 anderen Angeschuldigten aus dem Bezirk Karlstadt auch der Schultheiß Thomas Glock von Zellingen in Karlstadt hingerichtet
Die meisten Angehörigen der Familie Haberkorn sind auf die harten Einbußen hin, die dieses Geschlecht im Bauernaufstand erlitt, für immer von Zellingen fortgezogen: nach Hessen, in die Wetterau, in die Lausitz und nach Schlesien.

1529
Stirbt Anna Haberkornin, Meisterin des Frauenklosters Unterzell.

1530
Fiel das Lehen Zellingen an das Hochstift Würzburg zurück.

1531
Empfing Michael Haberkorn die Tonsur zu Würzburg und wird alsbald Frühmesser in Zellingen.

1542
Empfingen Peter und Johannes Haberkorn die Tonsur

1530-1596
Hatte das Geschlecht von Thüngen das Zellinger Lehen in Besitz

1585
Starben in Zellingen von Maria Lichtmeß bis Michaeli 254 Personen an der Pest

1596
Hans Adam von Fronhofen kauft das Mannlehen Zellingen

1602
War das Eingangstor zum früheren Amtskellerhaus (auch Zehntscheuer genannt) erbaut worden. Späterer Besitzer des Anwesens: Weiglein-Kühlein gegenüber dem Haupteingang der Pfarrkirche. Der Keilstein trug außer der Jahreszahl 1602 das Wappen der Thüngen und Herbilstat und die Aufschrift "Gut Anmut". Der Rundbogen wurde etwa 1948 durch ein praktisches Einfahrtstor ersetzt und dabei leider auch der Keilstein entfernt.

1605
Aus einer Urkunde Zellinger Bürger an das Stift Neumünster in Würzburg geht hervor, dass der größere Teil von Zellingen "vor unvordenklicher Zeit" schon einmal durch Feuer verheert worden ist.

1611
Bruder und 2 Neffen des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn kaufen vom letzten Inhaber das Lehen Zellingen um 10 000 Gulden. Bischof Julius belohnte am 4. Mai 1613 die 3 Käufer. Seit dieser Zeit wohnten Angehörige dieser Familie zeitweise und zuletzt ständig auf ihrem Ahnsitz in Zellingen. Manche fanden auch in der früheren hiesigen, von ihrem hohen Verwanden, dem Bischof Julius erbauten Kirche ihre letzte Ruhestätte. Hier starb auch der letzte männliche Sproß seines Geschlechts, der 18-jährige Johann Philipp Echter, Erbmarschall in Franken, am 16. März 1665 und wurde am 24. März zu Würzburg am rechten Seitenschiff des hohen Doms neben dem Fürstbischof Julius Echter beigesetzt. 1951 stieß man bei Bauarbeiten am Dom auf die Gruft dieses letzten Echter. Bei der Öffnung der Gruft fand man einen schlichten Tannensarg, bemalt mit einem Kreuz. Darauf lag der zerbrochene Schild der Echter zum Zeichen, dass dieses Geschlecht nun erloschen ist. Der Tote im Sarg trug die noch gut erhaltene Kleidung eines Edelmannes seiner Zeit. Am 23. Februar 1950 brachte die Mainpost das Bild des geöffneten Sarges. Nach dem Tod des letzten Echter zog das Hochstift Würzburg das Mannlehen Zellingen ein und überwies dessen Einkünfte der Hofkammer.

1615
Erbaut Fürstbischof Julius eine neue Kirche auf dem Boden des heutigen Lehrerwohnhauses, nachdem er 1609 im Dorf selbst ein Schulhaus (das alte Rathaus in der Brückenstraße) bereits errichtet hatte, wie die lateinische Schrift an der Außenwand (Maingasse) heute noch zeigt. Anscheinend sind kirchenbauliche Veränderungen auch in den Jahren 1484 und 1603 vorgenommen worden.
Zahlreiche Bildstöcke aus der Julius-Zeit sind auf der Zellinger Markung heute noch vorhanden: auf der Bachbrücke, an der Kapellensakristei, an der Himmelstadter Straße, in der Gassenwiese und an der Erlabrunner Straße

1619
Am 21. September wurde Kaiser Ferdinand II. nach erfolgter Wahl und Krönung auf seiner Reise von Frankfurt nach Wien im Zellinger Schloss von Dompropst Konrad Friedrich von Thüngen festlich empfangen und bewirtet.

1631
Im Dreißigjährigen Krieg nach der Eroberung der Würzburger Grenzfestung Königshofen durch die Schweden am 10. Oktober, ergriffen auch die Zellinger Einwohner, von ungeheurem Schrecken erfasst, am 12. Oktober die Flucht. So bezeugt es ein Eintrag des hiesigen Ortspfarrers in die Matrikel. Gleich darauf wird Zellingen geplündert. Im November wurde von König Gustav Adolf der Junker Stoffel Albert Voit von Rieneck zu Zellingen als Amtmann für die Bezirke Karlstadt, Gemünden und Schönrain bestimmt. Wenn auch Stoffel Albert von Rieneck in Karlstadt seine Amtswohnung hatte, so hielt er sich doch meistens in Zellingen in seinem Ansitz auf. Hier empfing er Deputationen aus Karlstadt, gab seine Weisungen und veranlaßte die Abfassung von Beschwerdeschriften über den schwedischen Stadtkommandanten von Karlstadt, Oberst Wildenstein, an den Feldmarschall Horn des Königs Gustav-Adolf, mit dem Erfolg, dass die Offiziere von der Bevölkerung keine unerträglichen Kontributionen mehr fordern durften. Auf diese Weise setzte Amtmann Voit von Rieneck der Quälerei und Willkür der Schweden ein Ende.
Trotzdem erlitt unser Dorf seit der Besetzung des Bistums Würzburg durch die Schweden im Jahre 1631 bis 19. Juni 1632 einen Schaden von 8085 fl fränk. Durch seine Zugehörigkeit zum Amt Karlstadt hatte es ohnehin alle dem Amtssprengel zufallenden Lasten an Einquartierung, Verpflegung, Kontributionen, und Frondiensten helfen mitzutragen. So wurden in der Zeit vom 14. bis 18. Oktober in Zellingen und Gössenheim 8000 Pfund Brot für die Schweden gebacken und am 19. Oktober in der Nacht auf ein Schiff nach Gemünden gebracht. Leider ist Amtmann Voit von Rieneck, kurz nachdem er in Karlstadt seine letzte Amtshandlung vorgenommen hatte, am 27. Dezember 1631 ganz plötzlich verstorben und als Protestant nicht in Zellingen sondern in Thüngen beigesetzt worden.
Die Einträge in Zellinger Pfarrbüchern, die seit dem Schwedenüberfall aufgehört hatten, nahmen am 25. Dezember ihren Fortgang, um ab 28. Juli 1632 bis zum Jahr 1642 vollständig auszufallen mit der Begründung, von Seiten des Ortspfarrers, die Einträge seien wegen der Kriegswirren in Kalendern erfolgt.

1633
Am 30. März starb in Zellingen auf der Flucht Abt Georg Ehehalt vom Kloster Neustadt am Main. Als Bauersmann verkleidet, mit dem Karst auf dem Rücken, war er nach dem Schwedeneinfall nach Zellingen geflohen und erlag dort seinem Elend. Am Hochaltar der Kapelle in Retzbach wo er 22 Jahre Pfarrer war, liegt er begraben. Außen an der Chorwand der Kapelle (gegen Retzstadt zu) ist sein Grabmal angebracht: In Stein ausgehauen kniet ein mit Chormantel angetaner Abt vor einem Kruzifix; neben ihm ist Inful und Stab und unter diesem auf dem Wappenschild ist ein Mann, der auf der rechten Schulter einen Karst trägt. So ist der tragische Ausgang seines Lebens dargestellt, indem er nach vielen durch die Besatzung ihm zugefügten Unrecht verkleidet und unerkannt seine vielgeliebte Abtei verlassen musste.

1633
Hat Weihbischof Johann Melchior von Würzburg die Erlaubnis gegeben, zur Errichtung der Erzbruderschaft des heiligen Skapuliers unter dem Titel "Mariä Hülf vom Berg Carmel" zu Zellingen.

1635
Am 18. Januar mag man in Zellingen aufgeatmet haben, als man nach der vernichtenden Niederlage des Schwedenkönigs bei Nördlingen und nach der Einnahme von Würzburg durch die Kaiserlichen die schwedische Besatzung vom Marienberg abzog und auf dem Main an Zellingen vorbei nach Frankfurt verbrachte.

1643
Setzten französische Truppen unter General Guebriant von der Fränkischen Saale her über den Main; bei dieser Gelegenheit kamen Streifenabteilungen nach Zellingen herauf, plünderten unser Dorf und schoben ihre Vorposten bis Zell vor.

1644
War das befreundete (!) bayerische Kriegsheer im Lande, welches Zellingen und die ganze Umgegend derartig auszog und verheerte, dass die Leute nicht einmal ihr Vieh ernähren konnten. Den Menschen tat man allerdings nichts zuleide.

1645 und 1646
Zeigten die Einträge in den Pfarrbüchern, dass Zellingen selten von Einquartierungen ganz frei war. Weimarische Truppen wechselten mit bayerischen und schwedischen ab. Die Bevölkerung hatte ziemlich die gleichen Drangsale zu ertragen, ob Freund oder Feind im Land hauste.

1646
Hat Hans Mürckler für das Fundament des zu errichtenden Ölbergs 100 fl. legiert. Demnach stand der jetzt vor der Kapelle in einer Nische angebrachte Ölberg früher einmal anderswo; wahrscheinlich in der nächsten Umgebung der früheren Pfarrkirche.

1648
Am 11. Februar berichtet der Ortspfarrer Johann Kürblein, dass damals "das ganze kaiserliche Heer" seinen Weg durch unsere Gegend nahm und 21 Dörfer in Flammen aufgehen ließ. Was dieses unversehrt ließ, das verheerten und verwüsteten vollends die ihm auf dem Fuß folgenden Schweden und Franzosen ununterbrochen durch 3 Wochen hindurch und versetzten unser Heimatland durch nicht gut zu machende Zerstörung in einen beklagenswerten Zustand. Die Städte glichen den Dörfern, die Kirchen waren in Ställe umgewandelt, die Menschen niedergemetzelt worden. Pfarrer Kürblein schließt seine Bericht mit den Worten: "Und das heißt neutral sein." Er dachte dabei wohl an den zwischen Fürstbischof Johann Philipp und dem schwedischen General Königsmark im Jahre 1645 geschlossenen Vertrag auf Vermeidung von Feindseligkeiten und das Übereinkommen mit Turenne vom Jahre 1647 auf möglichste Befreiung der Untertanen des Hochstifts Würzburg von Kriegslasten. So musste Zellingen die Drangsale und Quälereien des Dreißigjährigen Krieges bis zum Friedensschluß aushalten.
Endlich kam die Nachricht von dem am 24. Oktober 1648 geschlossenen Frieden. Trompeter flogen durch das ganze Land und kündeten allen Heeren und dem tränenreichen Volk endlich diesen Frieden an. Die Einkehr des Friedens meldete der Zellinger Pfarrer durch Eintrag ins Pfarrbuch mit folgenden schönen Worten: "Nachdem im Verlauf so vieler Jahre im Sturmwind des Schwedenkrieges zahlreiche Städte, Dörfer, Kirchen ausgeplündert und ausgesogen und so viele Tausende von Menschen in äußerste Not versetzt worden waren, hat Gott sich unserer erbarmt; den Frieden den uns seine Gerechtigkeit so lange verweigerte, verlieh uns am 24. Oktober des laufenden Jahres seine unbegrenzte Güte".
Den Friedensschluß haben am St. Martinsfest sämtliche Pfarrvorstände mit größter Feierlichkeit nachdrücklich festlich begangen. Mit dem Lobgesang "Te Deum laudamus" und unter Böllerschießen hielt man den Dankgottesdienst ab. "Gebe Gott, dass der Friede unwiderruflich verharren möge!"

1649
Zur Jahreswende heißt es in der Pfarrmartikel: "Mit dem Anfang des neuen Jahres wurden alle Schweden von hier weggezogen. Dies gereiche zur Festigung des Glaubens und des Friedens."

1650
Der gänzliche Abmarsch der schwedischen und französischen Truppen erfolgte bekanntlich erst im Juli 1650.
Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges waren in Zellingen ansässig die Adelsgeschlechter Voit von Rieneck, von Erthal, Echter von Mespelbrunn. Da die Voiten von Rieneck evangelisch waren, wurden sie nach ihrem Tode entweder in Thüngen oder in Billingshausen beigesetzt. Nur ihre Kinder fanden in der Zellinger Pfarrkirche neben der Kanzel ihre letzte Ruhestätte. - 1625 wird das Erthal'sche Schloss in den Zellinger Pfarrbüchern erwähnt, ab 1627 scheint dieses Adelsgeschlecht in Zellingen nicht mehr gewohnt zu haben. Die Familie des Franz Echter von Mespelbrunn hatte Ihr gemeinsames Grab in der alten Zellinger Pfarrkirche neben dem Sebastians-Altar. Nur der oben erwähnte Johann Philipp wurde im Dom zu Würzburg beigesetzt, als letzter seines Geschlechts.

1652
Erst jetzt konnte in Zellingen die vom Weihbischof Melchior Söllner bereits im Jahre 1633 erlaubte Errichtung der Erzbruderschaft des Skapuliers erfolgen. Wegen der Wirrnisse des Dreißigjährigen Krieges war dies wohl vorher noch nicht möglich. Nun wurde auch die alte durch den Bauernkrieg und andere feindliche Kreisläufe fast erloschene Bruderschaft wieder ins Leben gerufen, mit der Erzbruderschaft des heiligen Skapuliers vereinigt und dadurch die Andacht zu Maria um so eifriger erweckt.

1658
wurde das jetzige Pfarrhaus erbaut.

1673
wurde die Bruderschaft von Cremes XI. mit einem päpstlichen Ablaß versehen, der Kraft einer eigenen Bulle auch den abgestorbenen Seelen im Fegefeuer zugewandt werden kann. Daraufhin ist die Zahl der Marienverehrer in kurzer Zeit bis in die 4000 angewachsen. Man faßte den Entschluß, das 80-jährige Vorhaben der Errichtung einer eigenen Kapelle auf freiem Feld unter dem Namen "Mariä Hülf vom Berg Carmel" mit eigenen Mitteln und körperlicher Arbeit nun nach Beendigung der Hindernisse ins Werk zu setzen.

1673
Am 24 September haben kaiserliche Soldaten des Generals Montecuculi anläßlich des Franzoseneinfalls unter Marschall Turrene in Franken neben den Dörfern Zell, Margetshöchheim, Erlabrunn auch Zellingen geplündert.

1677-1685
Wurde die Kapelle errichtet. Wiederum waren es die Jünglinge und Knaben, welche als erste für den Baubeginn Steine brachten und herbeiführten. Ihnen folgten bald Männer und Frauen, Einheimische und Freunde, Soldaten und Zivilisten, Katholiken und Andersgläubige, die an Mittwochen und Samstagen der Mutter Gottes zu Ehren umsonst Steine gebrochen und angefahren haben. Zahlreiche fürstliche Personen, hohe Adelige, Generäle, Offiziere, Doktoren der Medizin, Geistliche und Ratsherren haben in freigiebiger Weise zum Kapellenbau gespendet. Hohe Adelige Damen verehrten Meßgewänder.

1685
Am Sonntag nach Maria Würzburg ist die Kapelle unter dem Namen "Mariä Hülf vom Berge Karmel" geweiht worden. In der Folge wurde unsere Kapelle ein besuchter Wallfahrtsort und den Wallfahrtskirchen in Retzbach und Dettelbach gleichgestellt.

1689
Am 14. Januar wird dem bisher einzigen Schulmeister von Zellingen, weil er durch die alljährliche Zunahme der Schüler überlastet ist, als Hilfskraft ein "Cantor" zugeteilt.

1709
Ist im Pfarrhof die Stallung an die (damalige) Kirchenringmauer gebaut worden.

1716
Findet die 1. Beerdigung im neuen Kapellenkirchhof statt. Vielleicht hängt die Verlegung des Friedhofes von der Umgebung der alten Pfarrkirche an die Kapelle mit der im kommenden Jahr zu erwartenden Errichtung des "Weißen Schlosses" zusammen. Von jetzt ab werden die beide Friedhöfe auf die Dauer von mehr als 100 Jahren gleichzeitig benützt, wahrscheinlich je nach Wunsch des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen. Es ist anzunehmen, dass die Familiengräber im alten Friedhof noch weiter in Anspruch genommen wurden. Fremde, die in Zellingen starben wurden im Kapellenfriedhof beerdigt.

1717
Am 14. Januar starb der Jüngling Johann Kilian Banz und stiftete das Kapellenfriedhofskreuz, das am 27. Juli 1719 zur Aufstellung gelangte.

1717
Wird unter Fürstbischof Johann Philipp Greiffenklau das Weiße Schloß errichtet. Es war ein schön möbliertes mit herrlichen Gemälden und Kunstwerken ausgestattetes Jagdschloss. Das frühere Hofportal des Schlosses ist noch erhalten; es zeigt im Keilstein das Greiffenklau'sche Wappen.

1731
Wurde im Pfarrhof die Scheune an der Stelle, wo ehedem ein Nonnenkloster gestanden haben soll, erbaut.

1733
Fiel bei Oberleinach ein Wolkenbruch; dadurch schwoll der Leinacher Bach und im unteren Lauf der Zellinger Gespringsbach derartig an, dass er in der Vorstadt 5 Häuser samt ihren Insassen wegspülte und in den Main mit fortführte. 22 Personen fanden in den Wellen den Tod. Die Leichen wurden in Himmelstadt, Karlstadt und Lohr geländet und dort beerdigt. Viele auf dem Felde weidende Schafe ertranken. Die Zellinger Gassen wurden wie von Flüssen durchlaufen. Im Oberdorf außerhalb des Gemeindeturms auf der Leinacher Straße hat das ungestüme Wasser einen mit 8 Malter Korn beladenen Wagen und 2 angespannte Pferde des Müllers bis an die Mühle mit sich fortgerissen

1742
Wird in Zellingen eine Kaplanei errichtet

1756
Wird auf der Bachbrücke zur "Vorstadt" die Statue des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk aufgestellt.

1757
Kamen während des Siebenjährigen Krieges 1756 - 1763 viele Flüchtlinge durch Zellingen; 3 von ihnen starben hier.
1758
Ist in Zellingen das fürstbischöfliche Schloss zum Kriegslazarett eingerichtet worden. In demselben (in der heutigen Pfarrkirche) starben an Typhus in den Monaten Juni, Juli, August 115 Soldaten und 2 Personen geistlichen Standes, die dort Krankenpflege und geistlichen Beistand geleistet hatten. Die Sterblichkeit der Ortseinwohner war in derselben Zeit keine außergewöhnlich große; nur 20 Zivilisten wurden vom Tod dahingerafft, darunter 2 Flüchtlinge. Am schlimmsten wütete die Krankheit im Monat Juli: 75 Tote.

1764
Am 1. Januar war der Main durch den beständigen Regen so angeschwollen, dass sich das Wasser durch die Kirchgasse bis zum jetzigen alten Rathaus und Lammwirtshaus erstreckte. An diesem Tage konnten die Pfarrkinder nach gelesener Frühmesse nicht mehr zur Pfarrkirche hinaus gehen. Abends 5 Uhr hat das Wasser seinen höchsten Stand erreicht. Großer Schaden wurde verursacht. Der ganze Pfarrgartenzaun wurde weggeschwemmt.

1784
Am 28. Februar brach das Eis des zugefrorenen Mains durch eintretendes Tauwasser plötzlich auf und überschwemmte anderen Tages unser Dorf bis zum Gasthof "Zum Adler". Durch die Kraft des Wassers wurde die Schloßgartenmauer zum Teil eingerissen. Die Eisschollen wurden von der Schlossgasse her mitten durch das Dorf am jetzigen Alten Rathaus und am späteren Gasthaus zum Lamm vorbei durch das 1897 abgebrochene Vorstadttor in den Bach getrieben. Es war an einem Sonntag. Der Pfarrer war durch das Hochwasser im 1. Stock seiner Wohnung eingeschlossen. In Zellingen konnte kein Gottesdienst gehalten werden. Deshalb besuchten viele Leute von hier in Unterleinach die heilige Messe. Von dort holte auch Kaplan Calpach das Allerheiligste, um eine schwerkranke Frau in Zellingen zu versehen. Dank dem heimatkundlichen Verständnis des 1950er Gemeinderates wurde die Markierung außergewöhnlichen Hochwasserstandes an einer Hauswand in der Nähe der Mainbrücke gut und übersichtlich erneuert. 1784 betrug der Hochwasserstand 6,8 Meter.

1787
wurde das Weiße Schloß von Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal in hochherziger Weise der Gemeinde zum Geschenk gemacht und von dieser zur heutigen Pfarrkirche umgebaut. Dabei wurde das alte, an der Stelle des heutigen Wohnhauses Schweser stehende, mit Gräben und Schlagbrücken versehene "Rote Wasserschloß" abgetragen und sein Material zum Aufbau von Chor und Turm der jetzigen Pfarrkirche verwendet. Die Namen des damaligen Pfarrers und Schultheißen nennt die Tafel an der Südwand des Kirchturms.

1818/19
Diente das jetzige alte Rathaus als Schulgebäude. Nun wurde ein neues Schulgebäude (1950 diente der östliche Flügel als Polizeistation) "mit 4 geräumigen hellen Lehrsälen in den beiden Eckbauten mit einer Wohnung für den 1. Mädchenlehrer und Kirchner und 2 Zimmern für 2 Hilfslehrer errichtet, welches sich durch eine freie, schöne Aussicht und geräuschlose Lage empfiehlt". In dem alten Schulhaus , dem jetzigen alten Rathaus, befand sich bis in die neueste Zeit noch die Dienstwohnung des 1. Knabenlehrers und Gemeindeschreibers.
"Die Zellinger Weinberge sind in gesegneten Weinjahren wahre Weinpfützen. Der Wein ist zwar von keiner vorzüglichen Güte, wird aber durchschnittlich gut angebracht, weil die meisten Weinbauern auch Getreidebauern sind und deshalb das Bedürfnis nicht haben, ihn bald loszuschlagen sondern einen guten Preis abwarten können".

1831
20. Juni: Brand in der Oberen Langgasse bei Josef Adelmann; noch weitere 6 Scheunen gingen in Flammen auf.

1832
Im Oktober ziehen bayerische Soldaten mit dem Königssohn Prinz Otto nach Griechenland, darunter auch einige Zellinger Burschen

1833
Die Ortsstraßen wurden mit Kandeln zum Wasserlauf versehen; die Pfarrkirche wurde restauriert.

1835
Am 26. November wurden die öffentlichen Pumpbrunnen eingesetzt.

1841
werden in Zellingen 2 Schullehrer genannt.

1842
Erhielt beim landwirtschaftlichen Kreisfest in Würzburg Lehrer Philipp Will von Zellingen wegen erfolgreichen Unterricht und praktischen Betrieb in einer Obstbaum- und Maulbeerstämmchenzucht und der damit zusammenhängenden Seiden-Kokon-Gewinnung die große silberne Medaille. Seine Baumschule wurde von Lehrer Kirchner weitergeführt und bestand noch zur Zeit der Jahrhundertwende. Ihr Platz war ein Teil des alten Schulgartens (früher Kirchhof) entlang der Mauer des Englert-Anwesens.

1843
Mit der ersten Knaben-Schul-Lehrer-Stelle ist der Organistendienst und die Gemeindeschreiberei verbunden.

1845
Am 25. März sind die Leute zum Retzbacher Markt noch über den zugefrorenen Main gegangen, abends 8 Uhr ist das Eis gebrochen. Am 29. März stieg das Mainwasser bis zum jetzigen alten Rathaus. In diesem Jahre kosteten Reparaturen im damaligen Schulhaus 1344 Gulden.

1847
Ist neben dem Gemeindeturm die Apotheke errichtet worden.

1852
Wurde im Herbst in Retzbach der Eisenbahndamm zu bauen begonnen. Fahrt der ersten Eisenbahn im Jahr 1854. 

1853
Ist der Kapellenfriedhof vergrößert worden. Die Gaststätte "Zum Lamm" wurde eröffnet.

1854
Am Rosenkranzfest ist die Eisenbahn zum ersten Mal gefahren.

1855
wurden mit dem Bau der Kreuzwegstationen auf die Steig begonnen und die ersten Straßen-Petroleum-Laternen errichtet.

1858
sind die Kreuzwegstationen feierlich eingeweiht worden, dabei wurden Predigt und Hochamt auf dem Berg gehalten. Im Armenhaus ist das Spital errichtet worden.

1861/62
Erneuerung der öffentlichen Brunnen.

1863
Am 13. Juli entstand ein großer Ortsbrand, dem 93 Wohnhäuser, 120 Scheunen, 195 Nebengebäude nebst Vieh und Hausgeräten zum Opfer fielen. Das Feuer ist in den Scheunen von Mich. Endrich und Franz Seuberts Kindern (Untere Langgasse) ausgebrochen. Innerhalb 2 Stunden stand alles in Flammen. In einer Scheune war Lohrinde als diese Feuer fing, "flog sie wie feurige Drachen herum und steckte alles in Brand. 14 Tage währte die Glut".

1864
wurden die abgebrannten Häuser wieder aufgebaut. Eine Sammlung im Königreich Bayern ergab einen Betrag von 36 900 fl. Dazu wurden noch Kleidungsstücke gespendet.

1865
wurde das ausgebrannte Rathaus wieder aufgebaut.

1866
Krieg zwischen Bayern und Preußen. Zeitweise waren in Zellingen bis 3000 Mann einquartiert. Der Tod raffte vom 5. August bis 15. September 57 Personen hinweg, 44 erlagen der Cholera. Viele Zellinger Bauern mussten "auf die Heerreis ziehen", Vorspann leisten. In Zellingen waren Preußen einquartiert, in Retzbach Bayern. Die Preußen - es waren Rheinländer - fielen angenehm auf durch ihr höchst anständiges Benehmen; vor ihrem Einmarsch harrte die Zellinger Bevölkerung in banger Erwartung der kommenden Dinge.
Über das Ende der Cholera berichtet der Vorstand der Einquartierungskommission Georg Wirth in seiner Chronik, dass die Bittprozession der Zellinger Gesamtbevölkerung in die Wallfahrtskirche Retzbach bewirkte, dass "die Krankheit auf die Fürbitte Mariä augenblicklich aufhörte". Aus der Sterbematrikel ist ersichtlich, dass die Todesfälle mit dem 15. September plötzlich zu Ende waren.

1869
Wurde für das Ortsoberhaupt der Titel Bürgermeister eingeführt. Vorher hatte man den Titel Ortsvorsteher und noch früher "Schultheiß".

1871
Die Rückkehr der siegreichen Truppen aus dem deutsch-französischen Krieg wurde überall in Stadt und Land festlich gestaltet. 2 Soldaten aus Zellingen sahen leider ihre Heimat nicht wieder; ihre Namen sind im Inneren der Pfarrkirche an der Rückwand verewigt.

1876
Am 19. November war der Main über die Ufer getreten und überflutete die halbe Länge der Kirchgasse.
Am 3. November sind im Oberdorf 1 Haus, 3 Scheunen und mehrere Stallungen abgebrannt.

1877
In der Hinteren Gasse sind 1 Stall und 3 Scheunen abgebrannt. Der Kappellenkirchhof ist zum 2. Mal vergrößert worden. Die Kirche wurde inwendig restauriert; Kosten 6106,29 M.

1882
Durch den anhaltenden Regen ist in den Monaten November und Dezember der Main derartig über die Ufer gestiegen, dass eines Tages die Kinder überhaupt nicht mehr die Schule verlassen konnten.

1883
Die Maurerarbeiten für die zu erbauende Mainbrücke wurden um den Betrag von 82 000 Mark an die Würzburger Firma Buchner übergeben.

1884
Am 4. August ist der Schlußstein an der Mainbrücke gelegt worden. Am 9. November ist die Brücke vom Dorfpfarrer Schork (dem späteren Erzbischof von Bamberg) feierlich eingeweiht worden, wobei auch der Regierungspräsident Exzellenz Graf von Luxburg, Bezirksamtmann Kalb, Herr Buchner und noch zahlreiche Gäste von nah und fern zugegen waren, desgleichen Benkiser von Pforzheim, welcher den Oberbau der Brücke um 80 000 Mark übernommen hatte. Auch die Zellinger Feuerwehr und sämtliche Vereine nebst der Schuljugend mit ihren Lehrern hatten sich eingefunden. Die sämtlichen Kosten beliefen sich auf annähernd 200 000 Mark.
Um den Brückenbau verdient machten sich Bürgermeister Rhein mit dem Gemeindeausschuß, die Vorstände des Brückenbaukomitees, Ortspfarrer Rügemer, Kunstmühlenbesitzer Franz Brenner, Apotheker Albert von Günther als erfahrenerer Berater und gewandter Vertreter der Gemeinde bei den Regierungsstellen in Würzburg und München, Lehrer Heinrich Dickert, der als Gemeindeschreiber in alleiniger Person die gesamte Schreibarbeit zu bewältigen hatte. Nach Beendigung des Brückenbaus hat Bauunternehmer Buchner zum Dank dafür, daß während der schwierigen und gefährlichen Arbeiten kein einziger Unfall sich ereignete, in der Nische des Retzbacher Felsens eine überlebensgroße Statue des heiligen Benediktus zur dauernden Erinnerung auf seine Kosten errichten lassen.

1888
Am 26. Juli fiel ein Wolkenbruch, der viel Heu mit fortführte und die Wiesen überschwemmte. Der Zellinger Bach reichte bis an die Langgasse und ist fast durch den Gemeindeturm in das untere Dorf hineingelaufen.
Im Juli ist die neue Kapellenorgel angeschafft worden. Die bisherige stand über der Seitenkapelle auf der Empore, wo die Nische heute noch zu sehen ist. Die Blasebälge befanden sich auf dem Dachboden. Sie wurden nicht getreten, sondern von der Empore aus neben der Orgel wie Glocken mit Strängen gezogen.

1897
Wurde das Kronenwirtshaus samt dem alten Torbau am Bach zur Vorstadt abgetragen. Es war zum Verkehrshindernis geworden. 2 Lichtbilder, aufgenommen von der Bach- und Dorfseite aus sind im Rathaus noch vorhanden. An dem Platz, wo sich einst der ansehnliche Bau erhob, steht jetzt das Feuerwehrhaus. Dorfwärts an das Tor sich anschließend die Straße entlang zog sich bis zum "Roßwirtshaus" eine lange Halle hin. Sie diente wahrscheinlich Reisefuhrwerken als Abstellraum. Gerade gegenüber am Eck der Langgasse ist ja heute noch die Schmiede. In früheren Zeiten befand sich hinter dem Eingangstor der Städte und Dörfer stets eine Schmiede zum sofortigen Beschlagen durchpassierender Pferde.

1902
Verlegung der Ortswasserleitung, Bau der Turnhalle mit Turngarten in der Jahnstraße 

1907 
Einrichtung eines Bahnhaltepunktes Zellingen an der Brücke 

1908/09
Das neue Schulhaus wird an der Stelle der früheren Pfarrkirche und des alten Kirchhofs, der nach seiner Aufhebung jahrzehntelang als Schulgarten und Obstbaumschule gedient hatte, errichtet.

1911
Gründung des Männergesangvereins "Eintracht" und der Turngemeinde.

1912
Die Zeit der Elektrizität beginnt.

1914 - 1918
Der 1. Weltkrieg. 75 Soldaten opfern ihr Leben fürs Vaterland.

1922
Bau des Kriegerdenkmals an der Kapelle.

1923
Auflösung des Bahnhaltepunktes Zellingen.
Gründung der Sängervereinigung und des Radfahrvereins "Solidarität".
"Aufstand der Narren".

1924
Erste Fotos vom alten Brauchtum, dem Kirchweihtanz.

1926
Nach Aufhebung des Verbots erste Fotos von der Fasenacht.

1928
Gründung des Fußballclubs. Schweres Unwetter mit Hagel.
Ernennung von Oberlehrerin Frl. Maria Ziegler zur Ehrenbürgerin.

1928/29
Strenger Winter mit gewaltiger Eisbildung im Main.

1930
Beginn mit dem Bau der Mainschleusen.

1935
Besuch der Narrenhochburg Mainz um die Fasenacht künftig so prunkvoll wie nur möglich zu gestalten.
Erste Bilder zeigen Aufmärsche unter Hakenkreuzfahnen.

1939
Beginn des 2. Weltkrieges.

1945
Am 27. März sprengten deutsche Soldaten die Mainbrücke.
Am 29. März erhängte ein so genanntes "Fliegendes Standgericht" den Bürger Karl Weiglein.
Am 1. April bombardierten amerikanische Jagdflieger den Ort, dabei starben elf Menschen. Nach Granatenbeschuss fanden zwei weitere Bürger den Tod.
Auf den Schlachtfeldern oder in Gefangenschaft mussten 151 Soldaten ihr Leben lassen.

1946
Beschluss des Wiederaufbaus der Mainbrücke.
Baubeginn in der Schlossgartensiedlung und in der Vorstadt.
Gründung des Ruderclubs.

1947
Erster großer Narrenzug in der Region nach dem Krieg.
Erstes Bruderschaftsfest.
Einweihung der reparierten Mainbrücke am 9. November.

1948
Einweihung der neuen Kirchenglocken.

1949
Beginn der Kanalisierung und dem Neuausbau der Ortsstraßen.

1950
Gründungsjahr des Fasenachtsvereins.
Einrichtung einer Landpolizeistation im ehem. Schulhaus.
Bauerweiterung Sanderau, Garten- und Würzburger Straße.
Einweihung von 4 neuen Glocken für die Pfarrkirche.

1952
Gründung der Blasmusik.
Montage von Lautsprechern zu einer Ortsrufanlage.
Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Stud. Prof. Dr. Eugen Dickert.
Auftrag für einen Gesamtkanalisationsplan.
Bildung einer Interessengemeinschaft der Vereine zur Errichtung von Sportstätten.
Wiederbeschaffung von 2 Glocken für die Maria-Hilf-Kapelle.

1953
Grundstücksbeschaffungen für einen Sportplatz Ecke Thomas-Glock-Straße/Badstraße und für ein Schwimmbad.
Gründung der Wasserwacht.
Bau einer neuen Bachbrücke in der Vorstadt.

1954
Einweihung des neuen Freibades.

1955
Umbenennung des Bahnhofes Retzbach in "Retzbach-Zellingen".
Ausführung des 1. Bauabschnittes der Ortskanalisation.

1956
Einführung der Feuerschutzabgabe.

1957
Grundstückskäufe zur Bebauung Gassenwiese und Sonnenstraße.
Ersatzbeschaffung für die fehlerhaften Glocken der Pfarrkirche.

1958
Schulhauserweiterung und Renovierung.
Abbruch des Brückenzollhauses zur Sichtverbesserung am Bahnübergang.
Ankauf von Grundstücken für Nebenerwerbsstellen.

1959
Einweihung des Schulhaus-Erweiterungsbaues.
Ausbau des Hasenwiesenwegs.

1960
Bau der Trikotagenfabrik "Kern".
Auflösung der Landpolizeistation.
Bebauung Kreuzweg, Point und Himmelstadter Straße.

1961
Aufgabe der Dreschhalle und Umwandlung in Baugebiet.
Übernahme der Mainbrücke durch den Bayerischen Staat.

1962
Umbau des Rathauses.
Errichtung eines Campingplatzes am Main.
Erwerb von Grundstücken zur Friedhofserweiterung.
Einweihung der Trikotagenfabrik "Kern".
Vereinbarung mit dem Turnverein über den Neubau einer Sporthalle.

1963
Planung Friedhofserweiterung.
Gründung Schützengesellschaft.
Einweihung des Rathauses nach dem Umbau.
Aufstellung eines neuen Ehrenmals im erweiterten Teil des Friedhofes.
Baubeginn Gassenwiese und Sonnenstraße.
Die Gemeinde will verhindern, dass die Stadtwerke Würzburg das Wasservorkommen am G'spring erschließt.

1964
Goldenes Priesterjubiläum: Päpstlicher Hausprälat Prof. Dr. Dr. Karl Staab.
Planung der Neubaugebiete Point und Ziegelsand.
Einführung der Müllabfuhr.

1965
Grunderwerb für einen neuen Kindergarten im Schlossgarten.
Beginn der Bohrungen im G'spring zur Wasserversorgung von Würzburg.
Bebauungen Leinacher Weg, Ziegelsand und Industriegebiet.
Aufnahme eines Gemeindewappens.

1966
Bau einer Sporthalle durch den Turnverein und eines Bootshauses durch den Ruderclub..

1967
Einweihung der Sporthalle des Turnvereins.
Vertrag mit den Stadtwerken Würzburg über die Wasserableitung und Wasserabgabe an die Gemeinde und über den Ausbau des G'springsbaches.
Aufgabe der Bullenhaltung.

1968
Einweihung Bootshaus des Ruderclubs.
Der 3000ste Bürger wurde geboren.

1969
Bebauung Scherenbergstraße und Sandgrubenweg.
Ankauf von Grundstücken am Lerlach.

1970
Planung für ein neues Schulhaus.
Neubau Kindergarten St. Georg und Schwesternhaus in der Thomas-Glock-Straße.
Eingang des Schreibens vom Landratsamt zu einer gemeindlichen Gebietsreform.

1971
Gemeinsame Sitzung der Gemeinderäte von Zellingen und Retzbach wegen Zusammenlegung.
Beschluss über den Beitritt zu einem Abwasserzweckverband mit Zellingen, Retzbach, Unter- und Oberleinach.
Beginn der Turmrenovierung.
Anhängung eines Fußgängerstegs an die Mainbrücke.
Abstimmung wegen Landkreissitz im Gemeinderat (Karlstadt oder Lohr). Evtl. Ausgliederung nach Würzburg.

1972
Baubeginn der Hauptschule.
Beginn der Flurbereinigung.
Kündigung des Holzplatzes an der Mainlände.

1973
Der Ruderclub gewinnt mit dem Leichtgewichtsruderer Rudi Haas den Eichkranz in Hannover. In den folgenden Jahrzehnten holt der Verein zahlreiche Bayerische- und einige Deutsche Meistertitel nach Zellingen. Auch auf internationalen Regatten sind herausragende Platzierungen zu verzeichnen.
Baubeginn Lerlach I.
Demontage der Ortsrufanlage und Einführung eines Amtsblattes.

1974
Erste Informationen vom Landratsamt zum Bau einer Schnellbahntrasse der Deutschen Bundesbahn..
Gestaltung der Mainlände.
Einigung mit dem Markt Retzbach über die Zusammenlegung.
Partnerschaft mit der Gemeinde Tiefenbach bei Passau.
Fernsehauftritt der Zellinger Zwiebeltreter.

1975
Zusammenlegung der Gemeinden Zellingen und Retzbach.
Information in der Bürgerversammlung über die Schnellbahntrasse durch die DB.
Fertigstellung des Hauptschulgebäudes mit Sporthalle und Sportplatz am Lerlach.
Auflösung des Forstamtes und Kauf des Gebäudes zur Verwendung nach Umbau als Rathaus. Planung eines Erweiterungsbaues für Verwaltungsräume, Feuerwehrhaus und Bauhof.
Vereinbarung zur Eingemeindung von Duttenbrunn zum 1.6.1978.
Auflösung des Forstamtes, nunmehr ist das Forstamt Arnstein zuständig.

1976
Eine Kärweg'sellschaft wird nach einer längeren Pause wieder aktiv.

1977

Eröffnung der Marktapotheke.
Einweihung der Gemeinschafts-Kläranlage.
Bau der Tennisplätze des Turnvereins.
Planung Schwimmbadsanierung.
Schaffung eines Fußgänger-Durchgangs am Turm.
Baubeginn Lerlach II.

1978
Eingemeindung von Duttenbrunn.
Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit dem Markt Zellingen, Himmelstadt, Retzstadt und dem Markt Thüngen.
Abschluss eines Gasversorgungsvertrages mit der Energieversorgung Karlstadt.

1979
Einweihung des neuen Rathauses mit Feuerwehrhaus und Bauhof.
100 Jahre Schwesternstation.
Abbruch des alten Feuerwehrhauses in der Schlossgasse.
Bau der Tennishalle des Turnvereins.

1980
Genehmigung von Aufschlussbohrungen, Waldentschädigung, Grunderwerb und Aufforstung zur Bundesbahn-Neubaustrecke.
Umbau des Schwimmbades mit Abriss des Sprungturmes.
Bebauung Gewerbegebiet II.

1981
Marktgemeinderat Peter Keller wird Mitglied des Deutschen Bundestages.
Weinbergslage "Zellinger Sonnleite" wird von der Regierung genehmigt.
Neues Wappen.

1982
Partnerschaft mit der nordfranzösischen Gemeinde Louvigny.
Schwimmbadeinweihung nach Umbau.
Bau des Pfarr- und Jugendheimes.

1983
Die beiden gemeindlichen Wohnblocks in der Gartenstraße werden abgebrochen und ein Wohnblock mit sieben Wohnungen erstellt.
Bebauung der Leichtmühlstraße.

1984
10 Jahre Partnerschaft mit der Gemeinde Tiefenbach.
Baubeginn der Schnellbahnstrecke der DB in unserem Bereich.
100 Jahre Mainbrücke.
Stiftung einer Bürgermeister-Amtskette durch die Eheleute Blaß.

1985
Brückenfest.
Bau eines Rad- und Wanderweges bis zur Grenze Himmelstadt. Der "Hans Heilmann-Weg" wird nach dem früheren 2. Bürgermeister und langjährigen Vorstand des Radfahrervereins "Bavaria" benannt.
Die Feuerwehr erhält ein neues Tanklöschfahrzeug.
Einweihung des gemeindlichen Wohnblocks in der Gartenstraße.

1986
Erste Versuchsfahrten auf der neuen Bahnstrecke.
Planfeststellungsverfahren für die B27 mit Neubau einer Mainbrücke.
Trikotagenfabrik Kern stellt die Produktion ein und verkauft das Anwesen an die Firma Möbel Hornung.
Einweihung des Bauhofes im Gewerbegebiet.
Der älteste Verein, der Turnverein von 1861, feiert das 125jährige Stiftungsfest.
Bauerweiterung Schlossgarten.

1987
Eröffnung des Radweges nach Erlabrunn.
Die Gemeinde beteiligt sich an den Umbaukosten der TV-Halle.
Sanierungsbeginn an der Grundschule.
200 Jahre Pfarrkirche St. Georg.
120 Jahre Freiwillige Feuerwehr.
Beginn der Altortsanierung mit dem Umbau der alten Rathausscheune zur Bücherei.
Bauerweiterungen Riedweg und Point.

1988
Das Frühjahrshochwasser überflutet die Straßen am Main.
Baubeginn "Am Flechtlein".

1989
Bau eines zweiten Kindergartens St. Sebastian in der Tiefenbacher Straße durch den St. Georgs-Verein.

1991
Bürgerproteste zur Beschleunigung der Ortsumgehung.
Der Zweckverband "Abwasserbeseitigung Zellinger Becken" besteht nun aus den Gemeinden Zellingen, Retzbach, Leinach, Erlabrunn, Himmelstadt, Retzstadt und Thüngersheim. Planung zur Erweiterung der Kläranlage.
Bebauung Lerlach III.
Erweiterung der Hauptschule.
1. Zellinger Zwieflfest.
Partnerschaft mit der Stadt Geyer im Erzgebirge.

1992
Bau der neuen Mainbrücke.
Geburt des 6000sten Bürgers der Marktgemeinde.
Errichtung eines neuen Pausenhofes mit Spielplatz an der Grundschule.

1994
Vorstellung der Ortschronik "Zellingen in alten Bildern" durch Arbeitsgruppe.
Sanierungsbeginn des Torturms im Rahmen der Städtebauförderung.

1995
Errichtung eines Wertstoffhofes.
Übernahme der TV-Halle durch den Markt Zellingen.

1996
Baubeginn Lerlach IV und Gewerbegebiet III.
Eröffnung des Torturms.
Flurbereinigung, Eintragungen ins Grundbuch.
Wassererkundungen zur Schaffung einer neuen Trinkwasserversorgung.

1997
Die Deutsche Bahn errichtet am Bahnhof Retzbach/Zellingen einen Park-& Rideplatz.
Vorstellung der Ortsgeschichte "Zellingen einst" durch Erwin Nikolai.

1998
Planung zur Erweiterung und Sanierung der Grundschule.
Auftrag für einen Landschaftsplan.
Historische Funde von Bodendenkmälern in der Mainau. Das Landesamt für Denkmalpflege wertet den Fund als mögliche Besiedlung Zellingens zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert.
Im Gewerbegebiet II werden ein Lebensmittelmarkt, ein Fitnessstudio, eine Postverteilungsstelle und der Erweiterungsbau einer Bäckerei errichtet.

1999
Beginn der Baumaßnahmen an der Umgehungsstraße.
Baubeginn im Lerlach V.

2000
15 Jahre Partnerschaft mit Louvigny. Umbenennung der Mainlände zur "Louvigny-Promenade".
Altbürgermeister Valentin Bauer gestorben.
Feldgeschworenentag des Distrikts Karlstadt.
Vorstellung "Kärwebuch" durch Bernd Nebel.

2001
Beginn der Umbauarbeiten in der Turmstraße.
50 Jahre Möbel Hornung.
Einweihung der renovierten Grundschule.
Brückenprüfung.
Freigabe eines Teilstücks der Ortsumgehung.

2002
90 Jahre Männergesangverein "Eintracht".
50 Jahre Blaskapelle.
1. Zellinger Zwiefelkärwelauf.
Ende der Baumaßnahmen in der Turmstraße.

2003
25 Jahre Verwaltungsgemeinschaft.
Einweihung der Flurkapelle "St. Therese".
Baubeginn für Pflegeheim.
Spatenstich für Sportanlage "Leinacher Weg" durch Fußballsportverein.
Freigabe der Ortsumgehung.
75 Jahre Rotes Kreuz.
30 Jahre Abwasserzweckverband mit Retzbach.

2004
Baubeginn Seniorenwohnanlage.
20 Jahre Partnerschaft mit Louvigny.
50 Jahre Schwimmbad.
Flurbereinigung, Besitznahme der neuen Grundstücke.
Einweihung der Sportanlage des FSV.
25 Jahre Musik-Club.
Vorstellung "Chronik der Zellinger Fasenacht" durch Bernd Nebel.

2005
Einweihung Seniorenresidenz.
Eröffnung Tankstelle.
Einweihung Seniorenwohnanlage "Leben am Fluss".
Neuer Brunnen am "Spätzplatz".
Beginn der Ganztagsbetreuung für Schulkinder.
Einrichtung Wohnmobilplatz.

2006
Eröffnung Biergarten "Anker".
Sperrung der alten Mainbrücke für Kfz.
10 Jahre Kul-Ture.
60 Jahre Ruderclub.

2007
Jugendzentrum in der Hauptschule eröffnet.
140 Jahre Freiwillige Feuerwehr.

2008
Bürgerbefragung in allen Ortsteilen zur künftigen Nutzung der alten Mainbrücke.
Gründung "Turedancer". In den Folgejahren zahlreiche Turniersiege und auch Bayerische Meisterschaften.
85 Jahre Sängervereinigung.
120 Jahre Radfahrverein "Bavaria".
Rückblick auf Erfolge im Kunstradfahren mit Titeln bei Unterfränkischen- und Bayerischen Meisterschaften.

2009
Einweihung Vereinsheim des FSV.
Eröffnung "Valentin-Bauer-Weg".
125 Jahre alte Mainbrücke.
100 Jahre Volksschule.
30 Jahre Musikclub "Mainfranken".
Vorstellung Chronik "Zellingen im 20. Jahrhundert" von Bernd Nebel.
Horst Charne zum Altbürgermeister ernannt.

2010
Einrichtung einer Touristinformation.
25 Jahre Partnerschaft mit Louvigny.
25 Jahre Laienspielgruppe.

2011
Gründung Seniorenbeirat.
Einweihung "Theresienweg".
Einweihung des Vereinsheims des Fasenachtsvereins.
20 Jahre Partnerschaft mit Geyer.
150 Jahre Turnverein.
Rückblick auf zahlreiche Erfolge im Turnen in den 1920er und 1930er Jahren. Ende des 20. Jahrhunderts herausragende Leistungen in der Leichtathletik. Weitere Schwerpunkte im Breitensport sowie in den Abteilungen Kegeln, Tennis, Badminton und Volleyball.
Verabschiedung von Pfarrer Rudolf Kunkel und Gemeindereferentin Johanna Dünninger.

2012
Einführung Pfarrer Albin Krämer.
100 Jahre Männergesangverein "Eintracht".
60 Jahre Blaskapelle.
145 Jahre Freiwillige Feuerwehr.
Ehrung der Grundschule für Inklusion.
Planung Renaturierung G'springsbach.

2013
Baubeginn in der Billingshäuser Straße.
Planung Brückensanierung.
50 Jahre Schützengesellschaft.
Rückblick auf erfolgreiche Mannschaften und herausragende Platzierungen der Schützenjugend bei Bayerischen- und Deutschen Meisterschaften.
1. Mainsommerfest.
Förderbescheid für Bau "Marktplatz der Generationen".

2014
Offizielle Beendigung der Flurbereinigung.
Einweihung Billingshäuser Straße.
Beginn der Sanierung der alten Mainbrücke. Einrichtung Fähr- und Busbetrieb wegen der kurzzeitigen Sperung beider Mainbrücken.
Abriss des ehem. Tanzcenters.
Neue Beiräte für Ausländer, Jugendliche und Familien.
30 Jahre Partnerschaft mit Louvigny.
60 Jahre Schwimmbad.
Freizeitgelände "Marktplatz der Generationen" eröffnet.
Zwei Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan eingetroffen.


2015
Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten.
Nach 66 Jahren schließt das Modehaus Zang.
Bürger aus den Ortsteilen fahren zur Feier "30 Jahre Partnerschaft" nach Louvigny.
Einweihung der sanierten Alten Mainbrücke.
Abschluss der Renaturierung des G'springsbaches.
Petra Böpple-Filbig gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften den Senioren-Wettbewerb im Trickskifahren.
Besuch der Partnergemeinde Tiefenbach.
Vorstellung neues Baugebiet "An der Kapelle".
Übergabe einer Gedenkstätte am Schulplatz für den im Jahre 1945 von den Nationalsozialisten ermordeten Karl Weiglein.

2016
Jubiläum: 30 Jahre Laienspielgruppe.
Fünfte Bayerische Meisterschaft für die Turedancer.
Beitritt des Marktes zur "touristischen Vermarktung des nördlichen Würzburger Landes".
Silbernes Jubiläum für Pater Elias Haas.
Einweihung des umgebauten Schützenhauses.
Besuch aus Geyer, Anlass 25 Jahre Partnerschaft.
Der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft, Anton Rüb, wird in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolger wird Wolfgang Pfister.
Der Ruderclub gewinnt zwei Bayerische Meistertitel.
Jubiläen 70 Jahre: Fußballsportverein und Ruderclub.
Einführung der Pastoralreferentin Claudia Jung.
Ehrenmedaille für Thomas Heil, Vizepräsident und Sportleiter des Bayerischen Tennisverbandes.
Verwaltungsgemeinschaft bietet Online-Service an.

2017
Beerdigung von Pfarrer Rudolf Kunkel.
Eröffnung des Familienstützpunktes.
Vollsperrung der Staatsstraße nach Erlabrunn wegen Installation einer Ampelanlage und Erneuerung der Straßendecke.
Neuplanung der beiden Kindergärten.
"Mauergarten" an der Alten Mainbrücke wieder eröffnet.
Feldgeschworenentag des Distrikts Karlstadt in der F.-G.-Halle.
Jubiläum, 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr.
Der Mountainbiker Alex Bregenzer erfüllt die WM-Norm.
Auszeichnungen für den Abiturienten Moritz Baumann zur besten journalistischen Leistung durch Spiegel Online.
Zwei Goldmedaillen gewinnt der Ruderclub bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften durch Luisa Reußner und Robin Kosche.
Künftiger Wanderweg verbindet die Nachbargemeinden.
Goldene Raute für den Fußballsportverein, die höchste Auszeichnung des Verbandes.
Beisetzung von Frau Elfriede Hagen, Marktgemeinderätin und Lehrerin.
Planung zum Umbau der Friedrich-Günther-Halle.



Markt Zellingen
Würzburger Straße 26 | 97225 Zellingen | Tel.: 09364 8072-0 | post@vgem-zellingen.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung